Themen


  • Kollegiale Beratung zu beruflichen Fragestellungen

„Wie bringe ich meine Kollegen dazu, Protokolle zu lesen?“

 

  • Fallarbeit; Kollegiale Beratung zu Bewohner bezogenen Fragestellungen

„Herr Meier wohnt inzwischen drei Wochen in unserer Einrichtung. Obwohl er sagt, er langweilt sich, lehnt er Gruppenangebote ab. Was können wir für ihn tun?“

 

  • Fallarbeit bei Demenz

„Frau Ott ruft den ganzen Tag „Hallo, hallo“. Wie können wir sie beruhigen?“

„Frau Güth läuft die halbe Nacht umher. Wie bringen wir sie zum Schlafen?“

„Eine Bewohnerin geht in alle Zimmer und nimmt die Süßigkeiten der Mitbewohner. Weil Angehörige und Mitbewohner sich schon beschweren, wollen wir, dass sie das lässt!“

 

  • Kommunikation/ Deeskalation/ Herausforderndes Verhalten

„Die Stimmung bei uns ist schlecht. Der Umgangston eher rüde. Kollegen sind kurz angebunden und reagieren schnell ungehalten. Angehörige beschweren sich, was alles noch viel schlimmer macht. Was können wir da machen?“

„Neulich wurde ein immobiler Bewohner auf der Toilette vergessen. Er hat eine mittelschwere Demenz/ Alzheimer. Er begann zu rufen, immer lauter. Dann nahm er seinen Stock und schlug gegen die Heizung. Das war ein Krach. Als ich völlig abgehetzt bei ihm ankam und ihm laut sagte, er solle damit aufhören, beschimpfte er mich nicht nur, er drohte mir auch noch mit seinem Spazierstock. Ich war so sauer! Um ihm zu helfen bin ich extra von ganz hinten angelaufen gekommen. Anstatt sich mal zu bedanken jetzt auch noch Vorwürfe! Wie komme ich mit so etwas klar“?

„Dieses ewige Ausziehen von Herrn Schneider mitten auf dem Gang finde ich wirklich furchtbar. Wie kann ich das den Besuchern erklären?“

 

  • Selbststeuerung

„Als PDL bin ich für meine Mitarbeiter verantwortlich. Selbstverständlich vertrete ich die Interessen des Trägers und arbeite an der Umsetzung notwendiger Aufgaben. Richtlinien sind zu befolgen, Vorgaben umzusetzen. Wo bleibe ich da eigentlich mit meinem Verständnis professioneller Altenpflege?“

„Manchmal fühle ich mich als WBL völlig ferngesteuert. Alle wollen etwas von mir. Ich weiß schon gar nicht mehr, wofür ich persönlich eigentlich stehe. Ich bin erschöpft.“

„Pflege ist schön und kostet viel Kraft. Ich frage mich, wie ich auftanken kann.“

 

  • Veränderungsprozesse

„Herausforderndes Verhalten ist inzwischen an der Tagesordnung. In diesen Situationen gelassen zu bleiben, fällt mir sehr schwer. Und die Angehörigen! Sie sind heute gut informiert und fordern jede Menge. Es ist gar nicht so leicht, ihnen gerecht zu werden.“

 

  • Moralischer Stress

„Als ich vor einigen Jahren meine Ausbildung machte ging ich davon aus, das ich das Erlernte würde umsetzen können. Ich bin und war immer an professioneller Pflege interessiert. Da es häufig schnell gehen muss, entfällt vieles. So ist zum Beispiel die Umsetzung Aktivierender Pflege heute kaum möglich. Ich habe deshalb Gewissensbisse. Wie komme ich damit klar?“

 

  • Mitgefühlserschöpfung

„Frau Maler weint drei Mal am Tag, weil sie ihre alte Wohnung vermisst. Gleichzeitig sucht unsere verwirrte Frau Hahn ihre Kinder und Herr Peters ruft stetig seine Frau, die vor fünf Jahren gestorben ist. Außerdem geht es mir unter die Haut, diese vielen gebrechlichen Menschen zu sehen. Neulich hatten wir noch so eine schwere Pflege…“


Dieses sind Beispiele für Themen, die ich bearbeite. Lesen Sie hier mehr über meine Angebote.