fLidA

Vision

Nach langjähriger Tätigkeit in der Altenarbeit gründete ich 2010 das Unternehmen fLidA und folge meiner Vision: „Lebensqualität in der Altenarbeit“; für Menschen mit Demenz und für diejenigen, die sie pflegen. Meine vielfältigen Aktivitäten im Umfeld  der stationären, teilstationären und ambulanten Demenzpflege machten mich nachdenklich und führten schließlich zu einer Fokussierung meines Angebotes. Widmete ich mich zunächst vorrangig dem Thema Demenz, stehen inzwischen die Mitarbeitenden an erster Stelle. Nur wenn sie gesund und stabil sind, verfügen sie über die Kraft für eine gute Pflege.

Mittelpunkt des Trainings, Coachings und der Supervision, ist stets die Entwicklung des Einzelnen, sowie die Entwicklung von Gruppen und Teams.

 

Einige Gedanken zu Entwicklung, Demenz und einer Idealvorstellung

Wenn Demenz mit dem Wort Entwicklung zusammengebracht wird, dann doch eher mit der negativen Entwicklung, mit Abbau und Regression. In meiner Idealvorstellung fühlen sich Menschen mit Demenz trotz ihrer Erkrankung angenommen, wohl und sicher. Herausfordernde Verhaltensweisen wie andauerndes Zählen – „21, 22, 23…“, lautes Rufen – „Hallo, hallo, ist denn da niemand?“, das unangenehme Herumschmieren mit Ausscheidungen aller Art und andere Handlungen treten erst gar nicht auf, da den von Demenz betroffenen Menschen durch Kontakt und Beziehung ermöglicht wird, auf regressive Verhaltensweisen zu verzichten. Kommt es aufgrund der dementiellen Veränderungen, wie z. B. Gedächtnisstörungen, Denkstörungen oder Verlusterleben doch zu Situationen wie oben beschrieben, greifen Pflegende die beschriebenen Ausdrucksformen auf und bemühen sich darum zu verstehen, welches Bedürfnis dahinter steckt. Sie reagieren mit einer verständnisvollen und suchenden Grundhaltung, entwickeln unterstützende Maßnahmen auf Grundlage ihrer pflegerischen Fachkompetenz und setzen diese im Team um. Sie entwickeln eine neue Grundhaltung in Bezug auf die Demenz.

Die gelebte Beziehung zwischen den Pflege- und Betreuungskräften und den dementiell veränderten Menschen befördert deren Wohlbefinden. Zugleich erleben Pflegende den Einsatz fachpflegerischen Wissens sinnstiftend und sie spüren, dass sie Interaktionen (positiv) beeinflussen können. Selbstwirksamkeit ist ein wichtiger Beitrag für seelische Gesundheit. Idealerweise identifizieren Pflegende sich mit der Einrichtung, in der sie arbeiten. Weil sie verantworten können was sie tun, gehen sie ihrer Arbeit mit Freude nach. Sie sind motiviert, loyal und anerkannt. Pflegefachkräfte schätzen ihren Beruf und die Arbeit mit den alten Menschen.


Aktuelle Situation

Zu schön, um wahr zu sein! Vielleicht denken Sie jetzt: Die Idealvorstellung haben wir alle, aber mit dem knappen Personalbesatz sind wir froh, wenn wir die nächste Woche besetzen können. Beziehungsgestaltung, aufmerksames Wahrnehmen und kommunikatives Handeln ist natürlich erforderlich, wir haben jedoch keine Zeit für solche Extras.

Das glaube ich Ihnen sofort! Die Anforderungen an das Management sind sehr hoch, neue gesetzliche Regelungen sind umzusetzen und gleichzeitig ist die Finanzierung der stationären Einrichtungen unsicher und das alles bei knappem Personalbesatz.

Zugleich sind sie da, Ihre Bewohner! Mindestens 60% von ihnen sind multimorbide und haben unter anderem eine Demenz mit allen bekannten Herausforderungen. Das Pflegepersonal muss mit ihnen umgehen, so oder so. Ich biete Ihnen an, Ihr Personal dabei zu unterstützen.

 

Anregungen, damit es klappt
  • Motivation etwas zu bewegen
  • Der Glaube an Veränderung
    • Mut zu Veränderung
    • Veränderungskompetenz
    • Entscheidungskompetenz
    • Umgang mit Ambivalenzen
  • Mut, das Gute zu bewahren
  • Humor
  • Entscheidung dazu, Menschen mit Demenz ihren Bedürfnissen entsprechend zu begleiten
  • Entscheidung dazu, Mitarbeitende zu stärken
    www.gk-quest.de
  • Gerontopsychiatrisch ausgebildete Mitarbeitende
    Kaiserswerther Seminare Düsseldorf
  • Teamentwicklung
  • Rückendeckung der Geschäftsführung

Blick über den Tellerrand

Es stimmt, meine Feldkompetenz  ist die Altenarbeit. Sie sind Entscheidungsträger in einem anderen Tätigkeitsbereich und fühlen sich angesprochen? Bitte scheuen Sie sich nicht, Kontakt zu mir aufzunehmen. Training, Coaching und Supervision sind Instrumente, die Menschen darin bestärken, Ihre Arbeit gut zu machen. Egal, was sie tun. Ich bin neugierig und gespannt auf Ihr Anliegen!